Welches Lagerregal passt, entscheidet zuerst das Lagergut und dann das Fördermittel: Paletten gehören ins Palettenregal, Langgut ins Kragarmregal, Kleinteile ins Fachbodenregal. Tragfähigkeit lesen Sie am Belastungsschild ab, und zwar als Gewicht pro Ladeeinheit und als Feldlast. Sobald ein Stapler im Spiel ist, brauchen Sie Anfahrschutz an den Regalecken und eine jährliche Prüfung durch eine befähigte Person.
Kurz zusammengefasst
- Das Regalsystem richtet sich nach Form, Gewicht und Umschlag des Lagerguts. Eine Universallösung gibt es nicht.
- Pflichtangaben am Regal sind das zulässige Gewicht der Ladeeinheit und die maximale Feldlast. Die Summe aller Fachlasten darf die Feldlast überschreiten, die Beladung aber nicht.
- Regale, die mit Staplern bedient werden, prüft eine befähigte Person mindestens alle 12 Monate. Dazwischen laufen Sichtkontrollen, typischerweise wöchentlich.
- Der Eckanfahrschutz muss mindestens 400 mm hoch, im Boden verankert und von der Regalstütze getrennt sein.
- Gänge zwischen Lagereinrichtungen sind nach ASR A1.8 mindestens 1,25 m breit, reine Handbedienungs-Nebengänge 0,75 m.
Welches Regal für welches Lagergut
Gehen Sie vom Lagergut aus, nicht vom Regalkatalog. Abmessungen, Stückgewicht, Zugriffshäufigkeit und das vorhandene Fördermittel grenzen die Auswahl meist auf ein oder zwei Systeme ein.
Die folgende Tabelle ist als Entscheidungshilfe gedacht. Sie ersetzt keine Statik und keine Herstellerfreigabe, sie verhindert aber die häufigsten Fehlgriffe, etwa Paletten auf Fachböden oder Rohre auf Traversen.
| Lagergut | Passendes System | Darauf achten | Eher ungeeignet |
|---|---|---|---|
| Europaletten, Gitterboxen | Palettenregal (Traversen), bei vielen gleichen Artikeln Einfahr- oder Durchlaufregal | Gewicht je Ladeeinheit, Feldlast, Freiräume zur Stütze, Anfahrschutz | Steckregal aus dem Baumarkt, Fachbodenregal |
| Langgut: Rohre, Profile, Holz, Platten | Kragarmregal, ein- oder doppelseitig | Armlast und Ständerlast, Abstand der Arme passend zur Durchbiegung des Guts | Palettenregal mit quer gelegtem Langgut |
| Kleinteile, Ersatzteile, Kartons bis etwa Handgewicht | Fachbodenregal mit Behältern, bei hoher Pickfrequenz Durchlaufregal | Fachlast je Boden, Greifhöhe, Behälterraster | Tiefe Palettenfächer mit losen Teilen |
| Mittelschwere, sperrige Teile von Hand | Weitspannregal mit Spanplatten- oder Stahlböden | Fachlast bei Flächenlast, Bodenbelag, Gangbreite 0,75 m | Fachbodenregal mit dünnen Blechböden |
| Reifen und Kompletträder | Reifenregal mit Auflageholmen, Räder stehend oder als Stapel | Ebenenhöhe nach Raddurchmesser, Tiefe für 2 bis 4 Reifen hintereinander | Fachböden mit Stapeln über Kopfhöhe |
| Gefahrstoffe in Kanistern, Fässern, IBC | Regal mit Auffangwanne, Sicherheitsschrank, ab bestimmten Mengen eigenes Lager nach TRGS 510 | Auffangvolumen, Zusammenlagerung, Mengenschwellen | Normales Fachbodenregal im Verkaufs- oder Pausenbereich |
Für Paletten mit Gefahrstoffen gibt es Kombinationen: Der Ratgeber Palettenregal mit Auffangwanne: Sichere Lagerung zeigt, wie Wanne und Traversenebene zusammenspielen. Für Reifen lohnt ein Blick auf Praktisches Regal für Reifen – Werkstattspeicher.
Fachlast, Feldlast und Ladeeinheit richtig lesen
Die Fachlast ist das, was eine Ebene tragen darf. Die Feldlast ist das, was ein Regalfeld zwischen zwei Rahmen insgesamt tragen darf. Maßgeblich ist immer der Wert, der zuerst erreicht wird, und die Feldlast ist oft kleiner als die Summe der Fachlasten.
Ein Regalfeld ist der Bereich zwischen zwei Stützrahmen. Beim Palettenregal besteht eine Ebene aus einem Traversenpaar. Die DGUV Information 208-043 verlangt am Regal zwei Angaben: das zulässige Gewicht der Ladeeinheit und die zulässige Feldlast. Die Fachlast ist nach dieser Information nicht mehr zwingend anzugeben, steht aber auf vielen Schildern weiterhin.
Rechenbeispiel. Ein Palettenregal hat Felder mit 2.700 mm Traversenlänge, also Platz für drei Europaletten nebeneinander. Das Schild nennt 1.000 kg je Ladeeinheit, 3.000 kg Fachlast und 9.000 kg Feldlast. Das Feld hat eine Bodenebene und drei Traversenebenen.
- Theoretische Summe der drei Traversenebenen: 3 × 3.000 kg = 9.000 kg. Das passt genau.
- Nun hängt jemand eine vierte Ebene ein, um Platz zu gewinnen. Rechnerisch wären 12.000 kg möglich, zulässig bleiben 9.000 kg. Jede Ebene darf im Schnitt nur noch 2.250 kg tragen, also zwei volle Paletten plus eine leichte.
- Die Bodenebene zählt bei Paletten, die direkt auf dem Hallenboden stehen, nicht zur Feldlast, weil ihr Gewicht nicht über die Stützen läuft. Fragen Sie im Zweifel den Hersteller, wie er das Schild gerechnet hat.
Zwei weitere Details übersehen viele. Erstens gilt die volle Fachlast nur bei gleichmäßiger Verteilung. Steht eine schwere Last als Punktlast in Feldmitte, sinkt die zulässige Fachlast laut DGUV Information 208-043 auf etwa die Hälfte. Zweitens hängt die Feldlast vom Abstand der Traversenebenen ab. Wer die unterste Ebene deutlich höher setzt, verlängert die freie Knicklänge der Stütze und kann die Feldlast senken. Umbauten an der Ebenenteilung klären Sie deshalb vorher mit dem Hersteller und passen das Schild an.
Als Faustwert für die Sichtprüfung: Eine Traverse darf sich unter Nennlast um höchstens 1/200 ihrer Spannweite durchbiegen. Bei 2.700 mm sind das 13,5 mm. Biegt sie sich unter Last sichtbar stärker durch, ist sie überladen oder beschädigt.
Abstände, Gänge und Fahrwege planen
Zwischen Ladeeinheit und Stütze bleiben bei Regalen bis 9 m Höhe mindestens 75 mm frei. Gänge zwischen Lagereinrichtungen sind mindestens 1,25 m breit, Fahrwege für Stapler ergeben sich aus Fahrzeugbreite plus Randzuschlägen.
Die 75 mm Seitenabstand nennt die DGUV Information 208-043 für Palettenregale bis 9 m Höhe. Mit wachsender Höhe steigen die nötigen Freiräume, weil der Fahrer oben weniger genau einsetzt. In der Praxis bedeutet das: Drei Europaletten mit je 800 mm Breite brauchen 2.400 mm plus vier Abstände von 75 mm, also 2.700 mm Traversenlänge. Genau deshalb ist das 2,7-m-Feld so verbreitet.
Für die Gänge selbst gilt die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.8 (Ausgabe März 2022):
| Situation | Mindestbreite nach ASR A1.8 |
|---|---|
| Nebengang, ausschließlich Be- und Entladung von Hand | 0,75 m |
| Verkehrsweg zwischen Lagereinrichtungen | 1,25 m |
| Fahrweg nur für Fahrzeuge (bis 20 km/h) | Fahrzeug- bzw. Ladungsbreite + 2 × 0,50 m |
| Fahrweg mit Fußgängerverkehr | Fahrzeug- bzw. Ladungsbreite + 2 × 0,75 m |
| Gegenverkehr zweier Fahrzeuge | zusätzlich 0,40 m Begegnungszuschlag |
Ein Stapler mit 1,20 m Breite, der in einem Gang fährt, in dem auch Kommissionierer zu Fuß unterwegs sind, braucht also mindestens 1,20 m + 1,50 m = 2,70 m. Die Arbeitsgangbreite zum Einlagern, also der Platz, den der Stapler zum Drehen mit Palette braucht, steht dagegen im Datenblatt des Geräts. Sie liegt bei Frontstaplern meist deutlich über dem Fahrweg. Planen Sie mit dem größeren der beiden Werte.
Prüfpflicht: jährliche Inspektion und Sichtkontrolle
Regale sind Arbeitsmittel nach Betriebssicherheitsverordnung. Eine befähigte Person prüft sie mindestens alle 12 Monate, dazwischen kontrollieren Ihre eigenen Leute regelmäßig per Sicht, typischerweise wöchentlich.
Die DGUV Information 208-043 nennt die Experteninspektion mindestens alle 12 Monate und verweist dabei auf DIN EN 15635 und die TRBS 1201. Befähigt ist, wer durch Ausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe Tätigkeit die nötigen Kenntnisse hat und dabei fachlich weisungsfrei urteilt. Das kann ein externer Prüfer sein oder ein eigener, entsprechend geschulter Mitarbeiter.
Handbeschickte Regale wie ein Fachbodenregal im Ersatzteillager können nach § 14 Abs. 2 BetrSichV von der wiederkehrenden Prüfung ausgenommen sein, wenn die Gefährdungsbeurteilung schadenverursachende Einflüsse ausschließt. Kraftbetriebene Regale wie Verschieberegale sind immer prüfpflichtig. Wo Stapler fahren, gehen Sie von der jährlichen Prüfung aus.
Schäden werden in drei Gefahrenstufen eingeteilt. Die Grenzwerte gelten für Stützen, gemessen mit einem 1 m langen Lineal:
| Stufe | Verformung der Stütze je 1 m Messlänge | Was Sie tun |
|---|---|---|
| Grün | bis 3 mm quer zur Gasse, bis 5 mm in Gassenrichtung | Kennzeichnen, dokumentieren, bei der nächsten Kontrolle erneut ansehen |
| Orange | bis zum Doppelten der grünen Werte (6 mm bzw. 10 mm) | Gefährlicher Schaden: zügig instand setzen; einmal entlastet, erst nach Reparatur wieder belasten |
| Rot | mehr als das Doppelte | Regal sofort entlasten und sperren, bis repariert ist |
Für Diagonal- und Horizontalverbände liegt die grüne Grenze bei 10 mm je Meter. Die Schiefstellung einer Stütze darf 0,5 % nicht überschreiten, sofern der Hersteller nichts Strengeres vorgibt. Bei Kragarm- und Einfahrregalen fehlen oft Herstellerangaben zu zulässigen Verformungen. Dann gilt: Sicherheitsrelevante Schäden werden behoben oder das Regal geht außer Betrieb.
Eine wöchentliche Sichtkontrolle dauert in einem mittelgroßen Lager selten länger als eine halbe Stunde, wenn sie einer festen Route folgt:
- Stützen im unteren Bereich bis etwa 1 m Höhe auf Beulen, Knicke und Risse
- Fußplatten und Bodenanker: fehlende oder lose Dübel
- Traversensicherungen in jedem Haken vorhanden
- Traversen sichtbar durchgebogen oder verdreht
- Paletten beschädigt, überstehend oder falsch aufgesetzt
- Anfahrschutz verschoben, verbogen oder fehlend
- Belastungsschild lesbar und passend zur aktuellen Ebenenteilung
Die meisten Schäden liegen unten, dort, wo Gabeln und Paletten anstoßen. Das bestätigt auch die DGUV Information 208-043. Gibt es Hinweise auf Schäden weiter oben, etwa eine verschobene Palette in der vierten Ebene, prüfen Sie gezielt mit Hubarbeitsbühne oder Fernglas nach.
Anfahrschutz an Regalecken und Stützen
An den Ecken von Regalen, die mit frei geführten Staplern bedient werden, ist ein Anfahrschutz Pflicht. Er ist mindestens 400 mm hoch, im Boden verankert und hat keine Verbindung zur Regalstütze.
Die Trennung von der Stütze ist der Punkt, an dem viele Nachrüstungen scheitern. Ein Eckschutz, der an die Stütze geschraubt ist, leitet den Stoß direkt in das Tragwerk weiter, also genau dorthin, wo er Schaden anrichten soll. Stützenschutz an den einzelnen Stützen im Gang ist dagegen eine empfohlene Zusatzmaßnahme und darf an der Stütze befestigt sein. Er nimmt Streifschüsse auf und ist billiger als jede getauschte Stütze.
Wo Stapler leitliniengeführt fahren, also im Schmalgang mit Schienen- oder Induktionsführung, entfällt die Pflicht zum Eckanfahrschutz in der Regel. Prüfen Sie aber die Übergänge, an denen das Gerät noch frei manövriert.
Flurförderzeuge im Regallager
Wer einen Stapler mit Fahrersitz oder Fahrerstand selbständig steuert, muss mindestens 18 Jahre alt, ausgebildet und schriftlich beauftragt sein. Für Mitgänger-Geräte wie den elektrischen Deichselhubwagen genügen Eignung und eine Unterweisung.
So steht es in § 7 der DGUV Vorschrift 68. Eine Ausnahme sollten Sie kennen: Mitgänger-Geräte mit Fahrerstandplattform zählen als Gerät mit Fahrerstand, wenn sie bauartbedingt schneller als 6 km/h fahren. Dann gelten die strengeren Anforderungen mit Ausbildung und schriftlichem Fahrauftrag.
Welches Gerät zum Regal passt, hängt von Hubhöhe und Gangbreite ab. Für den bodennahen Transport reicht oft ein Hubwagen, die Übersicht Hubwagen erklärt die Bauarten. Für Hochregale mit engen Gängen ist der Schubmaststapler das typische Gerät, mehr dazu unter Schubmaststapler für Lagerlogistik im Vergleich.
Gefahrstoffe im Regal
Kleine Mengen dürfen nach TRGS 510 auch außerhalb eines Gefahrstofflagers stehen, etwa im Sicherheitsschrank oder auf einem Regal mit Auffangwanne. Oberhalb der Mengenschwellen brauchen Sie ein Lager mit den Schutzmaßnahmen aus Abschnitt 5.
Die Schwellen der TRGS 510 (Ausgabe Dezember 2020) hängen von der Einstufung ab. Einige Beispiele aus Tabelle 1:
| Gefahrstoff | Lager nach Abschnitt 5 nötig ab |
|---|---|
| Entzündbare Flüssigkeiten H224 (extrem entzündbar) | mehr als 10 kg |
| Entzündbare Flüssigkeiten H224 und H225 zusammen | mehr als 20 kg |
| Entzündbare Flüssigkeiten H226 | mehr als 100 kg |
| Akut toxische Stoffe Kat. 1 bis 3 | mehr als 50 kg |
| Mehrere Gefahrstoffe in Summe | mehr als 1.500 kg |
Ein Lackier- oder Kfz-Betrieb mit drei 10-Liter-Kanistern Nitroverdünnung (H225) liegt bereits bei rund 26 kg und damit über der 20-kg-Schwelle. Spraydosen zählen übrigens nicht hier hinein, für Aerosolpackungen hat die Tabelle eigene Zeilen. Dann reicht das Regal in der Werkstattecke nicht mehr. Unterhalb der Schwellen gelten trotzdem die Grundmaßnahmen aus Abschnitt 4 der TRGS 510, zum Beispiel getrennt von Lebensmitteln und nicht in Fluren oder Pausenräumen.
Aus der Praxis
Ein häufiger Fehler entsteht beim Umräumen: Neue Artikel sind höher, also hängt das Team eine Traversenebene ein paar Raster höher oder setzt eine zusätzliche Ebene ein. Das Belastungsschild bleibt, wie es war. Damit stimmt die angegebene Feldlast unter Umständen nicht mehr, und bei der nächsten Prüfung fällt das Feld durch.
Vermeiden lässt sich das mit einer einfachen Regel: Jede Änderung der Ebenenteilung läuft über die Person, die das Regal prüft, oder über den Hersteller. Der fragt nach der neuen Konfiguration, liefert die zulässigen Werte, und Sie tauschen das Schild noch am selben Tag.
Unsere Einschätzung
Kaufen Sie für gewerbliche Lager nur Regale mit Herstellerangaben zu Ladeeinheit, Fachlast und Feldlast und mit Aufbauanleitung. Ohne diese Angaben kann niemand das Regal sinnvoll prüfen. Steckregale aus dem Baumarkt sind für den Keller und die private Garage in Ordnung, nicht aber für ein Lager mit Staplerbetrieb.
Planen Sie Anfahrschutz und Stützenschutz von Anfang an ein. Nachgerüstet kostet er mehr, und bis dahin ist meist schon die erste Stütze beschädigt. Wer nur von Hand mit leichten Kartons arbeitet, braucht dagegen keinen Prüfvertrag für ein paar Fachbodenregale, sollte die Begründung aber in der Gefährdungsbeurteilung festhalten.
Häufige Fragen
Wie oft muss ein Lagerregal geprüft werden?
Regale mit Staplerbetrieb prüft eine befähigte Person mindestens alle 12 Monate. Zusätzlich führen Sie Sichtkontrollen in kürzeren Abständen durch, häufig wöchentlich. Rein handbeschickte Regale können nach § 14 Abs. 2 BetrSichV ausgenommen sein, wenn die Gefährdungsbeurteilung das begründet.
Was ist der Unterschied zwischen Fachlast und Feldlast?
Die Fachlast gilt für eine einzelne Ebene, die Feldlast für alle Ebenen eines Regalfelds zwischen zwei Rahmen zusammen. Die Feldlast ist oft kleiner als die Summe der Fachlasten. Laden Sie ein Feld nie über die Feldlast hinaus, auch wenn jede Ebene für sich zulässig belegt ist.
Wie hoch muss ein Anfahrschutz am Regal sein?
Mindestens 400 mm. Er wird im Boden verankert und darf nicht mit der Regalstütze verbunden sein, damit ein Anprall nicht ins Tragwerk geht.
Wie breit muss der Gang zwischen zwei Regalen sein?
Nach ASR A1.8 mindestens 1,25 m als Verkehrsweg zwischen Lagereinrichtungen. Nebengänge, in denen nur von Hand ein- und ausgelagert wird, dürfen 0,75 m breit sein. Fahren Stapler, ergibt sich die Breite aus Fahrzeug- oder Ladungsbreite plus Randzuschlägen und aus der Arbeitsgangbreite im Datenblatt.
Darf ich ein beschädigtes Regal weiter nutzen?
Bei Schäden der grünen Stufe ja, unter Beobachtung. Bei orangefarbener Stufe muss die Reparatur zügig erfolgen, ein einmal entlastetes Feld bleibt bis dahin leer. Bei roter Stufe entlasten und sperren Sie das Regal sofort.
Brauche ich für einen Handhubwagen einen Staplerschein?
Nein. Für Mitgänger-Flurförderzeuge verlangt die DGUV Vorschrift 68 Eignung und eine Unterweisung, keine Fahrausbildung. Anders ist es bei Geräten mit Fahrerstandplattform, die schneller als 6 km/h fahren.
Quellen
- DGUV Information 208-043 „Sicherheit von Regalen“, Ausgabe Juni 2020, abgerufen am 08.10.2026
- ASR A1.8 „Verkehrswege“, Ausgabe März 2022 (inoffizielle Lesefassung), abgerufen am 08.10.2026
- DGUV Vorschrift 68 „Flurförderzeuge“, § 7, abgerufen am 08.10.2026
- TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“, Abschnitt 1 mit Tabelle 1, Ausgabe Dezember 2020, abgerufen am 08.10.2026
- Betriebssicherheitsverordnung, § 14 Prüfung von Arbeitsmitteln, abgerufen am 08.10.2026
Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung oder Prüfung durch eine befähigte Person.
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