Weitspannregal: Maße, Fachlasten und typische Einsätze

Ein Weitspannregal ist das Regal für alles, was zu schwer oder zu sperrig für ein Fachbodenregal ist, aber nicht auf eine Palette gehört: Kartons, Reifen, Motoren, Ersatzteilkisten. Es arbeitet mit langen Holmen von meist 1,5 bis 2,5 m ohne Mittelstütze und trägt je nach Holmtyp mehrere hundert bis rund 1.000 kg pro Ebene. Entscheidend für die Planung sind drei Zahlen, die Sie im Datenblatt finden müssen: Fachlast, Feldlast und die Bedingung, unter der die Feldlast gilt.

Kurz zusammengefasst

  • Weitspannregale werden von Hand beladen und eignen sich für schwere Einzelteile, Kartonware und sperriges Gut bis etwa 1.000 kg je Ebene.
  • Die Feldlast ist oft kleiner als die Summe der Fachlasten und hängt vom Abstand der Ebenen ab. Rechnen Sie beides getrennt nach.
  • Ab 200 kg Fachlast und 1.000 kg Feldlast verlangt die DGUV Information 208-061 eine dauerhafte Belastungsangabe am Regal.
  • Handbeladene Regale gelten als standsicher, wenn die oberste Ablage höchstens beim Fünffachen der Regaltiefe liegt. Darüber brauchen Sie eine Befestigung.
  • Für Langgut ist ein Kragarmregal besser, für ganze Paletten ein Palettenregal.

Was ein Weitspannregal ausmacht

Ein Weitspannregal besteht aus zwei Ständerrahmen, langen Stahlholmen dazwischen und aufgelegten Böden. Weil keine Mittelstütze stört, passt sperriges Gut in voller Feldbreite hinein, und die Fachlast liegt deutlich über der eines Fachbodenregals.

Die Holme hängen Sie in ein Lochraster der Ständer ein, bei vielen Systemen im 25-mm-Schritt. Die Böden liegen auf dem vorderen und hinteren Holm auf. Je nach Hersteller sind das Spanplatten, verzinkte Stahlpaneele oder Gitterroste. Die Tragkraft einer Ebene bestimmt fast ausschließlich der Holm: Bei der Weitspann-Serie der Hoffmann Group reichen die Holmtypen von 55 bis 85 mm Profilhöhe, und nur mit dem stärksten Holm erreicht eine Ebene die angegebene Maximallast von 1.050 kg.

Gebaut wird in Zeilen. Das erste Feld ist ein Grundregal mit zwei Ständerrahmen, jedes weitere ein Anbauregal, das sich einen Rahmen mit dem Nachbarn teilt. Das spart Material und bestimmt, wie lang Ihre Regalzeile am Ende wird.

Weitspannregal, Fachbodenregal oder Palettenregal?

Entscheiden Sie nach Lagergut und Beladeart. Leichte Kleinteile gehören ins Fachbodenregal, schwere oder sperrige Einzelstücke für die Handbeladung ins Weitspannregal, palettierte Ware mit Staplerbetrieb ins Palettenregal.

Die Grenzen sind fließend, deshalb hilft eine nüchterne Prüfung, bevor Sie Angebote einholen:

Wenn Ihr Lagergut … … dann Begründung
in Kleinteilkästen liegt und pro Ebene unter 300 kg wiegt Fachbodenregal engeres Raster, geringere Tiefe, günstiger pro Lagerplatz
aus schweren Einzelteilen, großen Kartons oder Reifen besteht und von Hand ein- und ausgelagert wird Weitspannregal volle Feldbreite ohne Mittelstütze, hohe Fachlast
auf Paletten kommt und mit Stapler bewegt wird Palettenregal für Ladeeinheiten und Staplerbetrieb ausgelegt, mit Anfahrschutz und Aushebesicherung
länger als 3 m ist (Rohre, Profile, Holz) Kragarmregal keine Ständer im Weg, Länge spielt keine Rolle
gemischt ist und die Hallenhöhe ungenutzt bleibt Weitspannregal als Unterbau einer Regalbühne prüfen zweite Ebene ohne Hallenumbau, aber Statik und Fluchtwege planen

Wer zwischen Fach- und Weitspannregal schwankt, findet die Abgrenzung im Detail im Ratgeber Fachbodenregal: Aufbau, Fachlasten und wann es die bessere Wahl ist. Für Paletten lesen Sie Palettenregal: Aufbau, Maße, Tragfähigkeit und Planung, für Langgut Kragarmregal: Einseitig oder doppelseitig, Tragfähigkeit und Aufbau.

Maße und typische Ausführungen

Üblich sind Höhen von 2,0 bis 2,5 m (es gibt auch höhere Rahmen), Holmlängen um 1.800 und 2.500 mm sowie Tiefen von 600, 800 und 1.000 mm. Die Fachlast steigt nicht automatisch mit der Größe, sondern mit dem gewählten Holm.

Wie stark das schwankt, zeigen fünf Datenblätter derselben Serie, die wir am 20.10.2026 abgerufen haben:

Ausführung Höhe × Bodenbreite × Tiefe Ebenen, Boden Fachlast Aufbaubreite
Grundregal 2.000 × 1.785 × 600 mm 3, Spanplatte 670 kg 1.899 mm
Anbauregal 2.500 × 1.785 × 600 mm 4, Stahlpaneele 670 kg 1.842 mm
Anbauregal 2.500 × 2.500 × 600 mm 4, Stahlpaneele 820 kg 2.557 mm
Grundregal 2.000 × 2.500 × 800 mm 3, Stahlpaneele 820 kg 2.614 mm
Grundregal 2.000 × 2.500 × 1.000 mm 3, Spanplatte 1.050 kg 2.614 mm

Quelle: Datenblätter der Hoffmann Group zur Weitspann-Serie mit Holmen Typ ZG, Datenblattstand 24.01.2025. Alle Ausführungen: Feldlast maximal 3.500 kg.

Zwei Dinge fallen auf. Das 2,5-m-Feld trägt mit 820 kg nur 150 kg mehr als das 1,8-m-Feld, obwohl es 40 % breiter ist. Und das tiefste Regal hat die höchste Fachlast, weil es mit dem stärksten Holm ausgeliefert wird. Vergleichen Sie deshalb nie Regale nach Größe, sondern immer nach Fachlast pro Ebene und nach Holmtyp.

Bodenmaterial: Spanplatte, Stahlpaneel oder Gitterrost

Spanplatten sind günstig und dämpfen den Lärm beim Abstellen, vertragen aber keine Nässe und kein Öl, und eine schwere Kante drückt sich mit der Zeit ein. Verzinkte Stahlpaneele sind die bessere Wahl in Werkstätten, bei feuchtem Lagergut und dort, wo öfter Teile mit Fett oder Kühlmittel liegen. Gitterroste lassen Licht und Löschwasser durch; ob sie in Ihrem Lager gefordert sind, klärt der Brandschutz, nicht der Regalverkäufer.

So berechnen Sie die Länge einer Regalzeile

Die Gesamtlänge ergibt sich aus der Summe der Bodenbreiten plus der Breite aller Ständerrahmen. Bei der Hoffmann-Serie rechnet man laut Datenblatt mit 57 mm je Ständer.

Ein Beispiel: Sie wollen eine Wand mit vier Feldern zu je 2.500 mm Bodenbreite belegen. Eine Zeile aus einem Grundregal und drei Anbauregalen hat fünf Ständerrahmen.

  • Bodenbreiten: 4 × 2.500 mm = 10.000 mm
  • Ständer: 5 × 57 mm = 285 mm
  • Gesamtlänge: 10.285 mm

Die Gegenprobe mit den Aufbaubreiten aus der Tabelle stimmt: 2.614 mm für das Grundregal plus 3 × 2.557 mm für die Anbauregale ergibt ebenfalls 10.285 mm. Wenn Ihre Wand 10,20 m misst, passt die vierte Bahn also nicht, obwohl „vier mal 2,5 Meter“ auf dem Papier aufgeht. Planen Sie zusätzlich Luft für Wandunebenheiten, Fallrohre und Steckdosen ein. Andere Hersteller haben andere Ständerbreiten, die Rechnung bleibt gleich.

Fachlast und Feldlast richtig lesen

Die Fachlast ist das, was eine einzelne Ebene tragen darf. Die Feldlast ist die Gesamtlast aller Ebenen zwischen zwei Ständerrahmen. Sie dürfen jede Ebene voll beladen, solange die Summe die Feldlast nicht überschreitet.

Bei Weitspannregalen steckt im Kleingedruckten oft eine Bedingung. Im Hoffmann-Datenblatt gilt die Feldlast von 3.500 kg nur bei kurzen Ebenenabständen. Nutzen Sie die maximal zulässige freie Knicklänge von 1.200 mm aus (das ist der ungestützte Abstand zwischen zwei Holmebenen oder zwischen Boden und unterster Ebene), sinkt die zulässige Feldlast auf 2.600 kg.

Durchgerechnet mit dem 2,5 m hohen Anbauregal aus der Tabelle (Tiefe 600 mm, vier Ebenen mit je 820 kg):

  • Vier volle Ebenen ergeben 4 × 820 kg = 3.280 kg.
  • Bei engen Ebenenabständen liegt das unter der Feldlast von 3.500 kg. Alles in Ordnung.
  • Setzen Sie die unterste Ebene auf 1.200 mm hoch, um darunter große Teile auf dem Boden abzustellen, gilt nur noch 2.600 kg. Dann dürfen Sie drei Ebenen voll belasten (2.460 kg), die vierte nur noch mit 140 kg.

Genau dieser Fall passiert in der Praxis, wenn jemand nach Jahren Ebenen umhängt, um Platz für größere Teile zu schaffen. Das Belastungsschild stimmt dann nicht mehr. Hängen Sie Ebenen nur nach Herstellerangabe um und lassen Sie das Schild anpassen.

Wann ein Belastungsschild Pflicht ist

Nach Abschnitt 4.2.7.1 der DGUV Information 208-061 müssen an Regalen dauerhaft und gut erkennbar Hersteller, Typ, Baujahr und die zulässigen Fach- und Feldlasten angegeben sein. Ausgenommen sind handbeladene Regale mit weniger als 200 kg Fachlast oder weniger als 1.000 kg Feldlast, also etwa Büroregale. Ein Weitspannregal liegt fast immer über beiden Schwellen. Fehlt das Schild, fordern Sie es beim Lieferanten an.

Wie viel Durchbiegung normal ist

Ein beladener Holm darf sich sichtbar biegen. Die DGUV Information 208-061 erlaubt bei Stahlteilen unter zulässiger Last höchstens 1/200 der Stützweite, bei anderen Werkstoffen 1/150. Für einen 2.500-mm-Holm sind das bis zu 12,5 mm. Eine Spanplatte, die zwischen vorderem und hinterem Holm auf rund 600 mm Tiefe aufliegt, darf sich um etwa 4 mm durchbiegen. Biegt sich ein Holm bei voller Last deutlich mehr oder bleibt er nach dem Entladen krumm, ist er überlastet oder beschädigt und gehört aus dem Betrieb.

Aus der Praxis

Ein häufiger Fehler: Das Regal wird nach der Gesamtzahl auf dem Prospekt gekauft, etwa „3.500 kg“, und dann gleichmäßig voll bepackt, ohne auf den Ebenenabstand zu achten. Ebenso oft landet ein einzelnes schweres Teil wie ein Getriebe mittig auf einer Spanplatte, obwohl die Fachlast in der Regel für gleichmäßig verteilte Last angegeben ist. So vermeiden Sie beides: Schreiben Sie die geplante Ebenenhöhe in die Anfrage, lassen Sie sich die daraus folgende Feldlast schriftlich bestätigen und legen Sie schwere Einzelteile auf eine Unterlage, die die Last auf beide Holme verteilt, oder wählen Sie gleich Stahlpaneele.

Standsicherheit und Befestigung

Handbeladene Regale gelten nach DGUV Information 208-061 als standsicher, wenn die oberste Ablage höchstens beim Fünffachen der Regaltiefe liegt. Liegt sie höher, braucht das Regal eine besondere Sicherung, etwa eine Verbindung mit der Wand oder dem Nachbarregal.

Die Faustformel ist schnell gerechnet:

Regaltiefe Oberste Ablage ohne Zusatzsicherung bis Beispiel 2,5 m hohes Regal, oberste Ebene bei 2,4 m
400 mm 2,0 m Befestigung nötig
500 mm 2,5 m knapp ausreichend
600 mm 3,0 m ausreichend
800 mm 4,0 m ausreichend

Die Regel setzt eine lotrechte Aufstellung auf tragfähigem Boden und ausreichende Tragfähigkeit voraus. Sie ersetzt nicht die Montageanleitung: Schreibt der Hersteller eine Boden- oder Wandverankerung vor, setzen Sie diese auch bei einem tiefen Regal. Beachten Sie, dass Verankerungsmaterial bei vielen Systemen nicht im Lieferumfang ist; bei der Hoffmann-Serie steht das ausdrücklich im Datenblatt.

Gangbreiten und Staplerverkehr

Für Gänge zwischen handbeladenen Regalen nennt die ASR A1.8 mindestens 0,75 m in Nebengängen und 1,25 m zwischen Lagereinrichtungen. Fahren dort Hubwagen oder Kommissionierwagen, wird die Breite aus Fahrzeugbreite plus Sicherheitszuschlägen berechnet.

Bei gemeinsamem Fußgänger- und Fahrzeugverkehr unter 20 km/h verlangt Tabelle 3 der ASR A1.8 einen Randzuschlag von zweimal 0,75 m. Ein Gang, in dem jemand einen Hubwagen mit 0,8 m breiter Palette schiebt und gleichzeitig Kollegen zu Fuß unterwegs sind, braucht damit mindestens 0,8 m + 1,5 m = 2,3 m. Bei Begegnungsverkehr kommen weitere 0,4 m und die zweite Fahrzeugbreite hinzu. Wer den Gang mit 1,5 m plant, weil das „für den Hubwagen reicht“, liegt deutlich darunter.

Werden Weitspannregale ausnahmsweise mit dem Stapler beladen, gelten die Anforderungen an staplerbediente Regale: Anfahrschutz an den Eckbereichen von mindestens 0,3 m Höhe, gelb-schwarz gekennzeichnet und nicht mit dem Regal verbunden, Holme gegen eine Aushebekraft von mindestens 5.000 N gesichert und bei beidseitiger Beladung eine Durchschiebesicherung, die bis mindestens 150 mm Höhe wirkt. Viele Weitspannsysteme sind dafür gar nicht vorgesehen. Fragen Sie vorher beim Hersteller nach, statt nachträglich aufzurüsten.

Typische Einsätze

Weitspannregale stehen dort, wo schwere oder unhandliche Teile von Hand bewegt werden. Klassisch sind Ersatzteillager, Kartonware im Versand, Reifen in Werkstätten und Archive mit Umzugskartons.

In der Kfz-Werkstatt nimmt ein 800 mm tiefes Feld mit 2.500 mm Breite stehend gelagerte Pkw-Reifen in mehreren Ebenen auf. Spezielle Lösungen mit Reifenbügeln beschreibt der Ratgeber Praktisches Regal für Reifen. Im Versandlager trägt das Weitspannregal Kartons in Originalverpackung, die zu groß für Fachböden sind. In Instandhaltung und Betriebshandwerk lagern dort Elektromotoren, Pumpen und Getriebe, deren Gewicht ein Fachbodenregal überfordern würde. Für eine zweite Lagerebene über den Regalen lohnt sich ein Blick in den Ratgeber Lagerbühne: Tragfähigkeit, Genehmigung und Kosten.

Weniger geeignet ist das Weitspannregal für sehr kleine Teile, die in tiefen Fächern verschwinden, und für alles, was regelmäßig mit dem Stapler kommt.

Prüfung im laufenden Betrieb

Weitspannregale sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Sie brauchen eine regelmäßige Sichtkontrolle durch Ihre Mitarbeiter und eine Prüfung durch eine befähigte Person in den Abständen, die Ihre Gefährdungsbeurteilung festlegt.

Bei handbeladenen Regalen ist der typische Schaden nicht der Staplerrempler, sondern Überlast: krumme Holme, eingedrückte Spanplatten, fehlende Sicherungsstifte nach dem Umhängen. Achten Sie bei der Sichtkontrolle besonders auf diese Punkte. Ablauf, Intervalle und das Ampelsystem für Schäden erklärt der Ratgeber Regalprüfung nach DIN EN 15635: Pflicht, Intervalle und Ablauf.

Unsere Einschätzung

Für schwere Teile und große Kartons, die von Hand ein- und ausgelagert werden, ist ein gewerbliches Weitspannregal mit vollständigem Datenblatt die richtige Wahl. Kaufen Sie es nach Fachlast pro Ebene und geplanter Ebenenhöhe, nicht nach der größten Zahl im Prospekt, und nehmen Sie in Werkstätten Stahlpaneele statt Spanplatte. Nicht lohnend ist es für Kleinteillager, dort sind Sie mit einem Fachbodenregal günstiger und übersichtlicher unterwegs, und für Palettenware, die mit dem Stapler kommt. Ein Baumarkt-Steckregal ist im Betrieb kein Ersatz, sobald schwere Einzelteile von Hand aufgesetzt werden oder das Regal geprüft werden muss; den Unterschied zeigt der Ratgeber Schwerlastregal: Tragkraft, Maße und woran Sie Qualität erkennen.

Häufige Fragen zum Weitspannregal

Wie viel kg trägt ein Weitspannregal?

Je nach Holmtyp trägt eine Ebene einige hundert bis etwa 1.000 kg. In der hier ausgewerteten Serie liegen die Fachlasten zwischen 670 und 1.050 kg, die Feldlast bei 3.500 kg oder 2.600 kg bei großen Ebenenabständen. Maßgeblich ist immer das Belastungsschild Ihres Regals.

Was ist der Unterschied zwischen Weitspannregal und Schwerlastregal?

„Schwerlastregal“ ist ein Sammelbegriff ohne feste Definition, der vom Baumarkt-Steckregal bis zum Industrieregal reicht. Ein Weitspannregal ist eine bestimmte Bauart mit langen Holmen ohne Mittelstütze. Gewerbliche Schwerlastregale für die Handbeladung sind meist als Weitspannregal gebaut.

Muss ein Weitspannregal an der Wand befestigt werden?

Nicht zwingend. Liegt die oberste Ablage höher als das Fünffache der Regaltiefe, braucht es nach DGUV Information 208-061 eine zusätzliche Sicherung. Bei 400 mm Tiefe ist das ab 2,0 m der Fall. Schreibt der Hersteller eine Verankerung vor, gilt diese unabhängig davon.

Kann man ein Weitspannregal mit dem Stapler beladen?

Nur wenn der Hersteller das System dafür freigibt. Dann sind Anfahrschutz, gesicherte Holme gegen mindestens 5.000 N Aushebekraft und bei beidseitiger Beladung eine Durchschiebesicherung nötig. Für regelmäßigen Staplerbetrieb ist ein Palettenregal die bessere Wahl.

Darf ich die Ebenen selbst umhängen?

Ja, das ist bei Steckregalen vorgesehen. Halten Sie dabei die Mindest- und Höchstabstände aus dem Datenblatt ein, setzen Sie alle Sicherungsstifte wieder und prüfen Sie, ob sich durch größere Abstände die zulässige Feldlast ändert. Ändert sie sich, muss auch das Belastungsschild angepasst werden.

Weitere Ratgeber im Bereich Lager

Einen Überblick über alle Regalsysteme, Lastangaben und Prüfpflichten bietet der Pillar-Ratgeber Lagerregale und Lagertechnik: Systeme, Tragfähigkeit und Sicherheit im Überblick.

Quellen

Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung oder Prüfung durch eine befähigte Person.

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