Lagerregal selber bauen: Palettenregal, Kragarmregal und Reifenregal im Eigenbau

Ein Lagerregal selber zu bauen ist für die private Garage, den Hobbykeller oder das eigene Holzlager machbar, wenn Sie mit großen Reserven bauen und das Regal gegen Kippen sichern. Im Betrieb sieht das anders aus: Wer ein Regal für Beschäftigte selbst baut, wird rechtlich zum Hersteller und braucht Tragfähigkeitsnachweis, Belastungsangaben und eine Aufbauanleitung. Für Palettenregale, die mit dem Stapler beladen werden, ist Eigenbau deshalb praktisch keine Option.

Kurz zusammengefasst

  • Privat dürfen Sie bauen, was hält. Eine Prüfpflicht gibt es dort nicht, die Verantwortung für einen Unfall tragen Sie aber selbst.
  • Im Betrieb ist ein Regal ein Arbeitsmittel nach Betriebssicherheitsverordnung. Wer es selbst baut, muss die Anforderungen erfüllen, die sonst der Hersteller nachweist.
  • Die DGUV Information 208-061 verlangt unter anderem doppelte Sicherheit gegen Bruch, einen Standsicherheitsfaktor von 2,0 und ein Belastungsschild.
  • Für ein von Hand beladenes Regal gilt als Faustregel: oberste Ablage höchstens fünfmal so hoch wie das Regal tief ist, sonst an Wand oder Boden befestigen.
  • Ein „Palettenregal“ aus Europaletten ist ein Möbelstück, kein Lagerregal für Paletten. Diese Verwechslung steckt hinter vielen Suchergebnissen.

Regal für Paletten oder Regal aus Paletten?

Wer „Palettenregal bauen“ sucht, landet meist bei Möbeln aus alten Europaletten. Das ist ein anderes Projekt als ein Regal, in das Sie beladene Paletten einlagern. Klären Sie zuerst, welches von beiden Sie vorhaben.

Ein Regal aus Paletten trägt Blumentöpfe, Bücher oder Werkzeugkisten. Die Lasten liegen im Bereich weniger Kilogramm pro Brett, und wenn etwas nachgibt, fällt im schlimmsten Fall ein Topf herunter. Ein Regal für Paletten trägt dagegen Ladeeinheiten. Schon die leere Europalette wiegt nach Angaben der EPAL rund 25 kg, ausgelegt ist sie für 1.500 kg Nutzlast. Eine voll beladene Palette in 2 m Höhe ist ein anderes Risiko als ein Bücherbrett.

Dieser Ratgeber behandelt die zweite Variante, also Regale für echtes Lagergut: Paletten, Langgut und Reifen. Wie ein gekauftes Palettenregal aufgebaut ist und welche Maße üblich sind, steht im Ratgeber Palettenregal: Aufbau, Maße, Tragfähigkeit und Planung. Die Abmessungen und Lastwerte der Palette selbst finden Sie unter Europalette: Maße, Gewicht, Tragfähigkeit und Kennzeichnung.

Wo die Grenze zwischen privat und gewerblich liegt

Die Grenze verläuft dort, wo Beschäftigte das Regal benutzen. Dann ist es ein Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung, und der Arbeitgeber muss seine Sicherheit nachweisen können. Privat greift diese Verordnung nicht.

Die Betriebssicherheitsverordnung definiert Arbeitsmittel in § 2 sehr weit: Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen, die für die Arbeit verwendet werden. Die DGUV Information 208-061 „Lagereinrichtungen und Ladungsträger“ stellt in Abschnitt 6.1 klar, dass Lagereinrichtungen dazugehören. Damit gelten Gefährdungsbeurteilung nach § 3 und Prüfpflichten nach § 14 BetrSichV.

Entscheidend ist ein Satz am Anfang von Abschnitt 4 derselben DGUV Information: Die Anforderungen an Bau und Ausrüstung richten sich an den Hersteller. Wer selbst baut, hat niemanden, an den er diese Pflichten weiterreichen kann. Sie sind dann Hersteller und Betreiber in einer Person.

Die folgende Übersicht zeigt, wie wir die typischen Fälle einordnen:

Wenn Sie … … dann ist Eigenbau Begründung
Winterreifen in der eigenen Garage lagern machbar überschaubare Last, keine Beschäftigten, keine Prüfpflicht
Brennholz oder Bauholz privat unter einem Vordach stapeln machbar Witterung und Wind beim Bau einplanen, Ständer im Boden oder an der Wand befestigen
Kleinteile in der Werkstatt mit zwei Mitarbeitern von Hand ein- und auslagern nur mit Aufwand Arbeitsmittel, Gefährdungsbeurteilung nötig; unter 200 kg Fachlast entfällt immerhin das Belastungsschild
Kundenreifen im Rahmen einer Einlagerung lagern nicht empfehlenswert gewerbliche Nutzung, hohe Gesamtlast, häufiges Be- und Entladen
Paletten mit Stapler oder Hubwagen ins Regal setzen nein Statiknachweis, Anfahrschäden, wiederkehrende Prüfung durch befähigte Person

Was ein Regal im Betrieb nachweisen muss

Ein Betriebsregal braucht einen rechnerischen Tragfähigkeitsnachweis oder einen Belastungsversuch, festgelegte Sicherheitsreserven, eine Aufbau- und Betriebsanleitung und in den meisten Fällen ein Belastungsschild. Für einen Eigenbau ist jede dieser Unterlagen Ihre Aufgabe.

Die Werte stammen aus Abschnitt 4 der DGUV Information 208-061 (Ausgabe 11/2023, aktualisierte Fassung 07/2024). Für verstellbare Palettenregale aus Stahl verweist die DGUV zusätzlich auf DIN EN 15512 als maßgebliche Bemessungsnorm.

Anforderung Wert laut DGUV 208-061 Was das für den Eigenbau bedeutet
Nachweis der Tragfähigkeit (4.1.1) Berechnung und/oder Belastungsversuch ohne Statiker kaum zu leisten
Sicherheit gegen Bruch (4.1.2.1) mindestens das Zweifache von Nutzlast plus Eigengewicht Sie müssen wissen, was Ihre Bauteile wirklich tragen
Durchbiegung (4.1.2.3) Metall höchstens 1/200, andere Werkstoffe 1/150 der Stützweite bei 1,20 m Holzauflage höchstens 8 mm unter Volllast
Horizontalkräfte (4.1.2.4) 1/200 der Fachlast plus 50 N Einzelkraft, bei Beladung mit Fördermitteln plus 350 N das Regal muss seitliches Anstoßen aushalten, nicht nur Gewicht von oben
Standsicherheit (4.1.2.5) Sicherheitsfaktor gegen Kippen mindestens 2,0 Befestigung an Wand oder Boden fast immer nötig
Aufstellfläche (4.1.2.6) Belastbarkeit vor dem Aufstellen nachgewiesen Estrich, Zwischendecke oder Pflaster vorher klären
Anleitung (4.2.2) Aufbau- und Betriebsanleitung muss vorliegen Sie schreiben sie selbst
Kennzeichnung (4.2.7.1) Hersteller, Typ, Baujahr, zulässige Fach- und Feldlasten, maximale Last der Ladeeinheit ohne berechnete Lasten kein ehrliches Schild

Eine Ausnahme bei der Kennzeichnung ist für kleine Werkstätten interessant. Regale, die von Hand beladen werden und weniger als 200 kg Fachlast oder weniger als 1.000 kg Feldlast haben, brauchen nach Abschnitt 4.2.7.1 kein Belastungsschild. Die DGUV nennt Büroregale als Beispiel. Die übrigen Anforderungen an Tragfähigkeit und Standsicherheit gelten trotzdem. Wie Fach- und Feldlast zusammenhängen, erklärt der Ratgeber Fachlast und Feldlast: So lesen Sie das Belastungsschild am Regal.

Dazu kommt die laufende Pflicht. Werden Regale mit Gabelstaplern oder anderen Flurförderzeugen beladen, rechnet die DGUV in Abschnitt 6.1 ausdrücklich mit Schäden und damit mit wiederkehrenden Prüfungen. Ablauf und Fristen beschreibt der Beitrag Regalprüfung nach DIN EN 15635: Pflicht, Intervalle und Ablauf. Die prüfende Person braucht als Maßstab die Herstellerangaben. Beim Eigenbau existieren sie nur, wenn Sie sie selbst erstellt haben.

Palettenregal im Eigenbau

Für Paletten, die mit Stapler oder Hubwagen eingelagert werden, raten wir vom Eigenbau ab. Privat kann eine bodennahe Holzkonstruktion für leichte Paletten sinnvoll sein, etwa für Brennholz oder Gartenmaterial, solange niemand Lasten über Kopfhöhe einlagert.

Ein Rechenbeispiel zeigt, warum Holz bei Palettenlasten schnell an Grenzen stößt. Angenommen, Sie wollen zwei Europaletten nebeneinander auf zwei Holzbalken setzen, Stützweite 2,70 m, je Palette 500 kg Ladung. Mit 25 kg Palettengewicht liegen dann gut 1.000 kg auf der Ebene. Nach DGUV 208-061 darf sich ein Holzbalken unter dieser Last höchstens um 1/150 der Stützweite durchbiegen, also um 18 mm. Gleichzeitig muss die Konstruktion das Doppelte der Last ohne Bruch aufnehmen, hier also über 2.000 kg. Diese Werte für Balkenquerschnitt, Holzgüte und Verbindungsmittel zuverlässig zu bestimmen, ist Ingenieursarbeit. Eine Stahltraverse vom Hersteller hat genau diesen Nachweis bereits im Datenblatt.

Dazu kommt der Stapler. Bei Fördermitteln setzt die DGUV eine seitliche Einzelkraft von 350 N an, und ein kleiner Rempler mit dem Gabelzinken erzeugt ein Vielfaches davon. Herstellerregale bekommen deshalb einen Anfahrschutz am Regal. Eine verschraubte Holzkonstruktion hat diesen Puffer nicht.

Was im privaten Rahmen gut funktioniert:

  • eine Palette direkt auf einem Unterbau aus Kanthölzern, damit sie nicht im Nassen steht
  • eine zweite Ebene für leichtes Material wie leere Kisten oder Dämmplatten, eingelagert von Hand
  • Ständer, die oben an der Wand oder einem Balken befestigt sind

Für eine echte Palettenlagerung mit Hubwagen ist ein gebrauchtes Herstellerregal mit Typenschild meist günstiger als ein gut gebauter Eigenbau. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Hersteller, Typ und Lastangaben noch erkennbar sind. Ohne diese Angaben haben Sie dasselbe Problem wie beim Selberbauen.

Kragarmregal selber bauen

Ein Kragarmregal für Holz oder Rohre lässt sich privat aus Kanthölzern oder Stahlprofilen bauen. Die kritische Stelle ist die Verbindung zwischen Arm und Ständer, weil dort die Hebelkräfte des gesamten Lagerguts ankommen.

Je länger der Arm und je weiter vorn die Last liegt, desto größer das Moment am Ständer. Ein 60 cm langer Arm mit 50 kg ganz vorn belastet die Verbindung so stark wie 100 kg auf halber Armlänge. Legen Sie schwere Stücke deshalb nach hinten an den Ständer und nach unten. Planen Sie den Armabstand so, dass Ihr kürzestes Material immer auf mindestens drei Armen liegt.

Für Betriebe verlangt die DGUV 208-061 bei Kragarmregalen statt Fach- und Feldlasten die zulässigen Lasten je Kragarm und je Stütze (Abschnitt 4.2.7.2). Diese Zahlen haben Sie beim Eigenbau nicht ohne Berechnung. Mehr zu Bauformen, Lasten und Außenaufstellung steht im Ratgeber Kragarmregal: Einseitig oder doppelseitig, Tragfähigkeit und Aufbau.

Reifenregal selber bauen

Ein Reifenregal für die eigene Garage ist das dankbarste Eigenbauprojekt dieser drei. Die Lasten sind kalkulierbar, die Höhe bleibt gering, und Sie beladen es nur zweimal im Jahr von Hand.

Rechnen Sie trotzdem vorher. Wiegen Sie ein Rad Ihres Wagens auf der Personenwaage. Wir nehmen für das Beispiel 20 kg pro Komplettrad an, große SUV-Räder wiegen deutlich mehr. Zwei Sätze Kompletträder sind dann acht Räder und 160 kg. Liegen sie auf zwei Ebenen, trägt jede Ebene 80 kg. Mit der doppelten Bruchsicherheit, die auch die DGUV für Betriebsregale verlangt, sollte jede Ebene also 160 kg sicher aufnehmen können.

Dann die Standsicherheit. Für Regale, die von Hand beladen werden, gilt nach DGUV 208-061 Abschnitt 4.2.1 als standsicher, wenn die oberste Ablage nicht höher liegt als das Fünffache der Regaltiefe. Ein Reifenregal mit 40 cm Tiefe dürfte die oberste Ebene also auf höchstens 2,00 m haben, ohne dass Sie es befestigen. Bei Reifen, die beim Herausziehen nach vorn kippen, würden wir unabhängig davon an der Wand verschrauben.

Regaltiefe oberste Ablage ohne Befestigung (5 : 1) typischer Einsatz
30 cm 1,50 m Reifen ohne Felge, liegend in schmalem Wandregal
40 cm 2,00 m Kompletträder stehend auf Rohrauflagen
60 cm 3,00 m Werkstatt-Steckregal mit Holzböden

Die Tabelle beschreibt nur die Kippgrenze für freistehende Regale, die von Hand beladen werden. Ob die Böden und Verbindungen die Last tragen, ist eine zweite, eigene Frage. Für Kundenreifen in einer Werkstatt mit Reifeneinlagerung lohnt der Eigenbau nicht. Dort kommen schnell mehrere hundert Räder zusammen, und für die gewerbliche Lagerung gelten die Pflichten aus dem vorigen Abschnitt. Welche Bauformen es dafür gibt, zeigt der Ratgeber Regal für Reifen.

Aus der Praxis

Ein häufiger Fehler: Ein Regal wird privat gebaut, funktioniert jahrelang in der Garage und wandert dann in die Werkstatt, sobald der erste Mitarbeiter eingestellt ist. Ab diesem Tag ist es ein Arbeitsmittel, aber es hat weder Lastangaben noch Anleitung. Fällt das bei einer Begehung durch die Berufsgenossenschaft oder spätestens nach einem Unfall auf, lässt sich nichts nachweisen. Vermeiden lässt sich das, indem Sie beim Umzug ins Betriebliche einen klaren Schnitt machen: Eigenbau zurück in die private Nutzung, im Betrieb ein Regal mit Typenschild aufstellen. Wer den Eigenbau behalten will, lässt die Tragfähigkeit von einem Tragwerksplaner berechnen und bringt die ermittelten Lasten als Schild an.

Checkliste vor dem ersten Beladen

Bevor Sie ein selbst gebautes Regal belasten, gehen Sie diese Punkte durch. Sie ersetzen keinen Statiknachweis, verhindern aber die häufigsten Ursachen für umstürzende oder einbrechende Eigenbauten.

  • Gesamtgewicht pro Ebene ermittelt, nicht geschätzt: ein Teil wiegen, mit der Stückzahl multiplizieren.
  • Höhe der obersten Ablage höchstens fünfmal die Regaltiefe, sonst an Wand oder Boden befestigt.
  • Befestigung in tragfähigem Untergrund: Beton oder Mauerwerk mit passenden Dübeln, nicht nur Gipskarton.
  • Böden und Auflagen biegen sich unter Last sichtbar höchstens wenige Millimeter durch. Als Maßstab: bei 1,20 m Stützweite und Holz 8 mm.
  • Schweres Lagergut unten und hinten, leichtes oben.
  • Kein Lagergut über Kopfhöhe, das beim Herausziehen auf Sie fallen kann.
  • Regal steht lotrecht, Füße stehen auf festem, ebenem Boden.
  • Bei Außenaufstellung: Holz konstruktiv vor Nässe geschützt oder Stahl verzinkt, Windkräfte bedacht.

Unsere Einschätzung

Bauen Sie privat ruhig selbst: ein Reifenregal für die eigene Garage, ein Holzlager hinter dem Haus, ein einfaches Kragarmregal für Leisten und Rohre. Rechnen Sie die Last aus, bauen Sie mit doppelter Reserve und verschrauben Sie das Regal mit der Wand.

Im Betrieb kaufen Sie besser ein Regal mit Typenschild und Datenblatt, notfalls gebraucht. Das gilt ohne Ausnahme für alles, was mit Stapler oder Hubwagen beladen wird. Auch der Umweg über einen Statiker lohnt sich selten: Ein Tragwerksnachweis für ein einzelnes Regal dürfte in vielen Fällen mehr kosten als ein gebrauchtes Herstellerregal mit Datenblatt. Einen Überblick über die Regalsysteme gibt unser Pillar-Ratgeber Lagerregale und Lagertechnik: Systeme, Tragfähigkeit und Sicherheit im Überblick.

Häufige Fragen

Darf ich im Betrieb ein selbst gebautes Regal verwenden?

Verboten ist es nicht. Sie müssen aber dieselben Anforderungen erfüllen wie ein Hersteller: Tragfähigkeitsnachweis, Standsicherheit, Aufbau- und Betriebsanleitung und meist ein Belastungsschild. Dazu kommt die Gefährdungsbeurteilung nach § 3 BetrSichV. Ohne Statiknachweis lässt sich das kaum belegen.

Brauche ich für ein Eigenbauregal in der Garage eine Prüfung?

Nein. Die Prüfpflicht aus der Betriebssicherheitsverordnung betrifft Arbeitsmittel von Arbeitgebern. Ein privates Regal müssen Sie nicht prüfen lassen. Schauen Sie trotzdem einmal im Jahr auf lockere Schrauben, Risse im Holz und eine schiefe Stellung.

Wie viel trägt ein Regal aus Europaletten?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die 1.500 kg, die EPAL für die Europalette angibt, gelten für die Palette als Ladungsträger, nicht für ein Möbel, das aus Paletten gebaut ist. Ein senkrecht an die Wand geschraubtes Palettenmöbel belastet Bretter und Nägel ganz anders. Für Bücher und Pflanzen reicht es, für schwere Lasten nicht.

Holz oder Stahl für ein selbst gebautes Lagerregal?

Holz lässt sich leichter verarbeiten und verzeiht kleine Maßfehler. Es biegt sich aber stärker durch, deshalb erlaubt die DGUV für Holz 1/150 der Stützweite statt 1/200 bei Metall. Für Reifen und leichtes Material reicht Holz gut. Für schwere Lasten ab einigen hundert Kilogramm pro Ebene ist ein gekauftes Stahlregal die sicherere Wahl.

Wann muss ein selbst gebautes Regal an der Wand befestigt werden?

Spätestens wenn die oberste Ablage höher liegt als das Fünffache der Regaltiefe. Bei 40 cm Tiefe sind das 2,00 m. Wir empfehlen die Wandbefestigung aber bei jedem Eigenbau, weil beim Herausziehen von Lagergut Kräfte nach vorn wirken, die eine reine Höhenregel nicht abbildet.

Quellen

Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung oder Prüfung durch eine befähigte Person. Die Rechenbeispiele sind vereinfachte Näherungen und ersetzen keinen statischen Nachweis.

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